Tom Pasemann

Ueber 15 Jahre in der Finanzwirtschaft, davon mehr als 10 Jahre in der Immobilienfinanzierung. Schreibt hier ueber Finanzierung, Kaufnebenkosten und Immobilien als Kapitalanlage - verstaendlich, mit Paragrafen belegt und ohne Verkaufsdruck.

Füllfederhalter mit goldener Feder auf einer geschlossenen dunklen Ledermappe

Wie eine Finanzierung kurz vor dem Ziel scheitert

Die Zusage liegt vor, der Notartermin steht, die Küche ist ausgesucht. Und dann kippt es doch noch. Das kommt seltener vor als befürchtet, aber es kommt vor – und fast immer aus denselben Gründen. Alle lassen sich vorher entschärfen. Der Unterschied zwischen Zusage und Vertrag Zuerst eine Unterscheidung, die viele nicht kennen: Eine Finanzierungsbestätigung ist

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Leerer Besprechungsraum mit zwei Stühlen an einem Tisch als Sinnbild für das Gespräch mit der Bank

Was Ihre Bank in den ersten fünf Minuten sieht

Wenn Ihre Unterlagen auf dem Tisch liegen, entsteht das erste Urteil schneller, als die meisten vermuten. Nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil sich mit wenigen Zahlen bereits absehen lässt, ob eine Finanzierung darstellbar ist. Wer diese Reihenfolge kennt, bereitet sich anders vor. Die Reihenfolge der Prüfung Erstens: Passt der Kapitaldienst? Einkommen minus Pauschalen minus bestehende Verpflichtungen

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Drei aufsteigende Holzblöcke auf dunkelblauem Grund als Sinnbild für eine steigende Rendite

Der Cashflow-Irrtum

„Die Miete zahlt das Darlehen“ ist der meistgehörte Satz im Vertrieb von Anlageimmobilien. Er stimmt in ungefähr der Hälfte der Fälle – und wo er nicht stimmt, merkt man es erst nach der ersten Steuererklärung. Der Grund liegt in zwei Positionen, die auf den ersten Blick paradox wirken: Die Abschreibung ist Aufwand ohne Zahlung. Die

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Drei aufsteigende Holzblöcke auf dunkelblauem Grund als Sinnbild für eine steigende Rendite

Warum Ihre Rendite niedriger ist als gedacht

„Vier Prozent Rendite“ steht im Exposé. Gerechnet wird das so: Jahresmiete geteilt durch Kaufpreis. Die Formel ist richtig, das Ergebnis ist es nicht – jedenfalls nicht als Antwort auf die Frage, was das Objekt Ihnen tatsächlich bringt. Zwischen der Zahl im Prospekt und dem, was am Jahresende übrig bleibt, liegen zwei Rechenschritte. Beide sind einfach,

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Ledermappe, weißer Umschlag und kleine Pflanze auf einem Schreibtisch als Sinnbild für steuerliche Unterlagen

Erbbaurecht: Wann es sich rechnet und wann nicht

Ein Haus auf einem Erbbaugrundstück kostet oft dreißig bis vierzig Prozent weniger als ein vergleichbares Objekt mit eigenem Grund. Für viele Käufer ist das der einzige Weg, überhaupt an eine Immobilie zu kommen. Der Preisunterschied hat allerdings einen Grund, und er lässt sich beziffern. Was ein Erbbaurecht ist Sie kaufen das Gebäude, nicht das Grundstück.

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Ruhige Wohnstraße mit alten Bäumen im Morgenlicht als Sinnbild für die Mikrolage

Was im Exposé fehlt

Ein Exposé ist ein Werbetext. Das ist keine Kritik, sondern seine Aufgabe: Es soll Interesse wecken und zur Besichtigung führen. Wer es als Informationsquelle liest, liest es falsch. Interessanter als das, was drinsteht, ist deshalb fast immer das, was fehlt. Denn Weglassen ist erlaubt – Falschangaben sind es nicht. Ein guter Makler lässt weg, was

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Schlüsselbund, leere Blätter, Brille und Kaffeetasse auf einem dunkelblauen Schreibtisch

Nebenkosten mitfinanzieren: Was das wirklich kostet

Die Kaufnebenkosten sind der unangenehmste Posten beim Immobilienkauf: Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch, oft noch die Maklerprovision. Ohne Makler sind das ab etwa fünfeinhalb Prozent des Kaufpreises, mit hälftig geteilter Provision typischerweise zehn bis dreizehn Prozent – Geld, das vollständig verschwindet, ohne einen Gegenwert zu schaffen. Genau deshalb liegt die Frage nahe, ob man sie nicht einfach

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Schlüsselbund, leere Blätter, Brille und Kaffeetasse auf einem dunkelblauen Schreibtisch

Was Ihr Eigenkapital wirklich wert ist

„Wie viel Eigenkapital brauche ich?“ ist die häufigste Frage vor dem ersten Bankgespräch. Die übliche Antwort lautet: mindestens die Kaufnebenkosten, besser zwanzig Prozent. Das ist nicht falsch, erklärt aber nicht, warum. Und wer den Grund nicht kennt, unterschätzt regelmäßig, was die letzten 30.000,00 € tatsächlich bewirken. Eigenkapital wirkt an drei Stellen gleichzeitig Diese drei Wirkungen

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