Eigenheimkäufer fragen: Trage ich die Rate? Kapitalanleger fragen: Trägt sich das Objekt selbst? Diese beiden Rechner beantworten die zweite Frage – nach derselben Logik, mit der Banken Vermietungsobjekte durchrechnen: Jahresnettomiete, ehrliche Bewirtschaftungskosten, Kapitaldienst und ein Stress-Szenario. Für Ferienwohnungen gibt es ein eigenes Saisonmodell.
Objektrentabilitäts-Check (Vermietung)
Trägt sich die vermietete Immobilie selbst? Gerechnet wird wie in der Bank: von der Jahresnettomiete über ehrliche Bewirtschaftungsansätze zum Jahresreinertrag – und gegen den Kapitaldienst gestellt, auch im Stress-Szenario.
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Eine Verhältniszahl, hier in Prozent: 100 % bedeutet, der Jahresreinertrag deckt den Kapitaldienst genau; über 100 % trägt sich das Objekt selbst, darunter entsteht eine Unterdeckung. Banken sehen gern einen Puffer oberhalb von 100 %.Vereinfachungen: Steuerliche Effekte (AfA, Werbungskosten) und Wertänderungen sind bewusst nicht enthalten – sie gehören in die Steuerberatung. Eine Unterdeckung bedeutet nicht automatisch eine Absage: Sie muss dann dauerhaft aus dem übrigen Einkommen getragen werden (Kapitaldienst-Selbstcheck).
Cashflow nach Steuern
Die Rechnung, die über Halten oder Verkaufen entscheidet. Zwei Posten laufen gegenläufig: Die Abschreibung mindert die Steuer, kostet aber kein Geld. Die Tilgung kostet Geld, mindert aber die Steuer nicht. Deshalb kann ein Objekt steuerlich Verlust machen und trotzdem Liquidität binden.
Modellrechnung für das erste volle Jahr. Zins und Tilgung verschieben sich im Zeitverlauf: Der Zinsaufwand sinkt, damit steigt das steuerliche Ergebnis und die Steuerlast – der Cashflow verschlechtert sich also mit den Jahren, solange die Miete nicht steigt. Ohne Sonderabschreibungen, ohne Erhaltungsaufwand, ohne Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag. Keine Steuerberatung; die Beurteilung des Einzelfalls gehört zum Steuerberater.
Ferienwohnungs-Ertrags-Check (Saisonmodell)
Ferienvermietung rechnet sich anders als Langzeitvermietung: Der Ertrag entsteht aus Saisonpreisen und Auslastung. Passen Sie die vier Saisonzeilen an Ihre Region an – die Wochen sollten in Summe 52 ergeben.
| Saison | Wochen | Auslastung % | Preis/Woche € | Erlös |
|---|---|---|---|---|
| Hauptsaison | – | |||
| Vorsaison | – | |||
| Nachsaison | – | |||
| Nebensaison | – |
Nicht vergessen: Ferienvermietung bedeutet laufenden Arbeitsaufwand (Gästekommunikation, Wechsel, Preispflege), örtliche Regeln (Zweckentfremdung, Kurtaxe) und je nach Umfang umsatzsteuerliche Pflichten. Der Mehrertrag ist auch die Vergütung für diese Arbeit. Wie sich das Objekt insgesamt trägt, zeigt der Objektrentabilitäts-Check oben.
Alle Rechner dienen ausschließlich der allgemeinen Bildung und Ihrer eigenen Vorbereitung. Sie ersetzen keine Beratung; verbindliche Zahlen nennt Ihnen Ihre Bank bzw. Ihr Steuerberater. Ihre Eingaben werden nicht gespeichert und nicht übertragen. Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: August 2026.
Drei Rechner für vermietete Immobilien und Ferienwohnungen. Alles läuft in Ihrem Browser: kein Konto, keine Anmeldung, nichts wird übertragen. Jedes Ergebnis können Sie ausdrucken oder als PDF speichern.
Womit anfangen? Der Objektrentabilitäts-Check beantwortet die Grundfrage, ob das Objekt überhaupt trägt. Wie viel davon nach Steuern übrig bleibt, zeigt anschließend der Cashflow-Rechner.
- Objektrentabilitäts-Check – Trägt sich das Objekt aus der Miete?
- Cashflow nach Steuern – Was bleibt am Monatsende tatsächlich übrig?
- Ferienwohnungs-Ertrags-Check – Was trägt eine Ferienwohnung im Saisonbetrieb?
Weitere Rechner und Checklisten
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